Wie stillfreundlich ist die Schweiz?

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  • 06 Juli. 2026
BBF Switzerland. Photo: Chris Iseli

Wir setzen uns weltweit dafür ein, dass Stillen als Grundpfeiler der Gesundheit von Mutter und Kind anerkannt und gefördert wird.

Umso wichtiger war es uns, gemeinsam mit dem Institut für Hebammenwissenschaft und reproduktive Gesundheit der ZHAW die stillfreundliche Umgebung in der Schweiz systematisch untersuchen zu lassen – mit dem international anerkannten «Becoming Breastfeeding Friendly»-Verfahren der Yale School of Public Health. 

Das Ergebnis, das am 3. Juli 2026 in Winterthur vorgestellt wurde, gibt zu denken: Mit 1.1 von 3 möglichen Punkten liegt die Schweiz nur im moderaten Bereich – hinter Nachbarländern wie Deutschland und Österreich. Es fehlen unter anderem eine nationale Stillstrategie, ausreichende Finanzierung, regelmässige Datenerhebungen und eine sichtbare politische Interessenvertretung. 

Auf Basis von acht bewerteten «Gears» und 54 Benchmarks hat ein ultidisziplinäres Expert:innengremium klare Handlungsempfehlungen erarbeitet. 

Wir danken dem Projektteam um Prof. Dr. Susanne Grylka für diese wertvolle Grundlagenarbeit und allen Podiumsgästen, darunter Nationalrätin Ursula Zybach, Maria Flothkötter aus Deutschland, Dr. Katharina Lichtner (Geschäftsführerin FLRS) und Urs Stalder (Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen) für den engagierten Austausch. Danke auch an das Team von polsan für die professionelle Organisation und Kommunikation rund um die Untersuchung. 

Wir sind überzeugt: Mit den richtigen Rahmenbedingungen kann die Schweiz zu einem stillfreundlichen Land werden – zum Wohl von Müttern und Kindern. 

Zum vollständigen Bericht «Becoming Breastfeeding Friendly Schweiz»: [Becoming Breastfeeding Friendly Schweiz

 

Foto: Chris Iseli